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MET-Klopfen Praxistipps – 3 Gründe, warum sich ein Gefühl nicht löst # Teil 1

25. Sept.
6 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 28. Sept.

Frau, die MET Klopfen anwendet, um innere Unruhe zu lösen. Im MET Workshop erfährt sie die hilfreichsten Tipps von Charlotte Popp.

Viele Menschen kommen zu mir, weil sie das MET-Klopfen lernen möchten, um endlich ihre unangenehmen Gefühle loszuwerden.


Zum Beispiel eine Angst, die sie schon seit Jahren begleitet.

Oder ein Erlebnis aus der Vergangenheit, das immer noch traurig macht.


Die Beispiele sind vielfältig, nur eines verbindet:


Diese Menschen haben von dieser Klopftechnik gehört, mit der sich belastende Emotionen lösen lassen: JUHU! Endlich weg mit dem Zeugs! 😁


Ich verstehe diesen Wunsch wirklich gut. Und natürlich ist es das Ziel meiner Arbeit, dass dich diese alten Gefühle irgendwann nicht mehr so belasten.


Ich möchte in diesem Blog mit einem grundlegenden Missverständnis aufräumen:


MET-Klopfen ist keine Technik, mit der du deine unangenehmen Gefühle möglichst schnell wegklopfst, damit du sie bloß nicht fühlen musst!

Bitte gerne nochmal lesen.


Genau DAS haben wir nämlich aus guten Gründen schon unsere gesamte Kindheit über getan - bloß nicht fühlen müssen!


Wir haben viele Gefühle weggedrückt, weil sie zu intensiv waren, oder weil wir mit ihnen alleine waren, oder weil bestimmte Gefühle einfach keinen Platz hatten.


Wenn du mal überlegst, wie oft du wirklich wütend sein durftest…?

Wie oft du deine Traurigkeit weggelächelt hast, weil Mama ohnehin schon genug Sorgen hatte…?


Also haben wir Strategien entwickelt, um mit diesen Gefühlen irgendwie zurechtzukommen.


Eine sehr geläufige und sehr gut funktionierende Strategie ist das Verbannen der Emotionen, die nicht sein dürfen/können, in unseren inneren Keller. Oder auf den Dachboden, ganz nach oben, wo sie uns im Alltag möglichst wenig stören.


AAAAABER:


Nur weil du ein Gefühl nicht mehr bewusst wahrnimmst, bedeutet das allerdings noch lange nicht, dass es dich nicht mehr beeinflusst.


Eine wütende Frau, die durch Charlotte Popps Begleitung verstehen lernt, wie sie ein belastendes Gefühl mit der MET Klopftechnik auflöst.

„Moment mal, Charlotte. Ich wollte das Gefühl doch LOSWERDEN! Wieso fühl ich es jetzt so deutlich?“


Bingo.


I know - das ist für viele eine ziemliche Überraschung. Und zugegeben war es das für mich vor vielen Jahren auch…


Ich sag es mal klar:


Mithilfe der MET Klopftechnik wird es leichter, erstmal ZUGANG zu deinen Gefühlen zu bekommen, die du bisher erfolgreich weggedrückt hast, noch BEVOR sie sich auflösen:


Du kannst nichts auflösen, von dem du (unbewusst) behauptest, es sei gar nicht da!

Es kann also sein, dass du das Gefühl, das du loswerden willst (zB. Angst) zuallererst viel deutlicher spürst! Das heißt, dein Gefühl kann zu Beginn sogar intensiver werden, weil du es zum ersten Mal wirklich zulässt und es sich in seiner ganzen Größe zeigt.


Ich kann dich beruhigen: damit ist alles in Ordnung! Völlig normal! Ein Grund zur Freude sogar, weil: Juhu! Endlich fühlt sie's!


Und es ist auch klar, dass dein Verstand aber in dem Moment am liebsten zwei-, dreimal auf dem Körper herumklopfen und möglichst schnell mit diesem Gefühl abschließen möchte. Logisch.


Nur wäre das wieder genau das, was du bisher gemacht hast:

„Weg damit. Bloß nicht fühlen. Es geht mir gut.“.



Die meisten Menschen haben Angst, zu fühlen.


Da bin ich ganz offen.

Deshalb beginnen wir in meinen Sitzungen ganz oft mit Klopfsätzen wie:


„Meine Angst, meine Gefühle wirklich zu fühlen.“


„Meine Angst, meine Angst/meinen Schmerz/ meine Wut etc. WIRKLICH zu fühlen.


Gut möglich, dass die Angst vor dem Gefühl sogar größer ist als das Gefühl selbst.


Und wenn du Angst davor hast, dich deinen Gefühlen zuzuwenden, dann beginnst du eben genau dort mit dem Klopfen. Du musst dich dabei übrigens nicht von einem Gefühl völlig überrollen lassen.

In einer 1:1-Situation schauen wir immer gemeinsam, was sich zeigt und wie viel du gerade zulassen kannst. Dein Körper „führt“ dich.



Ein Gefühl denken und ein Gefühl fühlen sind zwei verschiedene Paar Schuhe



MET Klopfen gegen innere Unruhe bei Frauen, belastende Gefühle lösen. Professionelle Begleitung und Workshops bei Charlotte Popp in Graz.

Du kannst mir eine halbe Stunde lang erzählen, warum du auf deine Mutter wütend bist und was sie nicht alles gesagt und getan hat. Du kannst auch währenddessen klopfen!


Und ich kann dir jetzt schon mit Gewissheit sagen, dass sich im blödesten Falle kein Bröselchen Emotion bewegt bzw. aufgelöst hat!


Warum?

Weil du nur über das Gefühl erzählt hast.


Du weißt ganz genau, was sie damals zu dir gesagt hat. Warum dich das verletzt hat und weshalb du heute noch so auf sie reagierst. Aber:


Wenn ich dich gleich frage:


„Was fühlst du gerade, wenn du das erzählst?“

Und: „Wo spürst du das gerade in deinem Körper?“


… dann wirst du merken, dass du die ganze Zeit ÜBER dein Gefühl, zB. deine Wut, gesprochen hast.


Wenn du ein Gefühl wirklich fühlst, dann spricht auch dein Körper mit dir.

Bei Angst zieht sich vielleicht dein Brustkorb zusammen. Deine Kehle wird eng oder du spürst einen Druck im Bauch.


Bei Wut bemerkst du möglicherweise eine enorme Spannung im Kopf oder in deiner Bauchgegend.


Und bei Trauer kennst du vielleicht diesen berühmten Kloß im Hals.


Das kann aber bei jedem Menschen ein bisschen anders aussehen und oft spüren Frauen den Körper sogar zuerst, bevor sie das Gefühl zuordnen können.



Das ist mir wichtig zu sagen, denn es ist DER Punkt, an dem so viele umdrehen bzw. nicht weitergehen. Schlichtweg, weil es Angst machen kann, wenn der Körper plötzlich so deutlich reagiert.


Aber GENAU darum geht es mir in meiner Arbeit und es ist das, wovon so viele Frauen berichten, dass das einer der grundlegensten Veränderungsmomente war:

Wieder zu lernen, unsere Gefühle wirklich zu fühlen. Mit unserem ganzen Körper.


Natürlich ist das in Begleitung sehr oft leichter, da jemand da ist, der dich führt, an deiner Seite ist und nicht ausweicht, wenn es sehr aufregend wird. Aber auch, wenn du selbst für dich klopfst, ist es möglich! Vor allem, wenn du schon ein wenig Erfahrung damit hast.


Also nochmal im Klartext:


Du kannst noch so gut verstehen, warum du Angst hast. Wenn dein Körper in bestimmten Situationen trotzdem immer wieder mit der gleichen Angst reagiert, hat sich für dich im Alltag noch nicht viel verändert.


Wusstest du, dass ganz häufig hinter dem Gefühl, das vordergründig spürbar ist, noch etwas anderes steckt?!


Frau klopft und fühlt ihre Gefühle - Blog über innere Unruhe bei Frauen von Lifecoach Charlotte Popp

Beispiel: Du bist wütend auf deinen Partner.


Du sprichst die Wut aus und klopfst dabei... während du das tust, merkst du plötzlich, wie verletzt du eigentlich bist.


Oder wie viel Angst du davor hast, ihm nicht wichtig zu sein.


DANN wird es "spannend", denn dann wird etwas spürbar, das du vorher wahrscheinlich überhaupt nicht auf dem Schirm hattest - Angst und Traurigkeit, statt Wut. Oder unter der Wut.


PS: meistens ist es genau anders rum - dazu mehr weiter unten bei meinem Geheimtipp! ;-)


Diese weiteren Gefühle kannst du dann ebenfalls lösen, Schicht für Schicht.

Und das ist das Geheimnis dieser wunderbaren und heilsamen Vorgehensweise!



Hör auf, ein Gefühl wegzudrücken, dann kann sich etwas verändern.


Auch, wenn es zunächst noch einmal richtig intensiv wird: lass Tränen kommen, lass Wut hochkommen, von der du gar nicht wusstest, dass sie so groß ist. Lass alles da sein. Alles ist richtig. Das Klopfen unterstützt dich dann darin, diese alten Emotionen sanft zu lösen.



Woran du merkst, dass sich eine Emotion mit dem Klopfen gelöst hat:


  • Es wird ruhig

  • Du spürst Weite

  • Du hast wieder Luft zum Atmen

  • Manchmal entsteht dabei ein Frieden, der sich gefühlt im ganzen Raum ausbreitet.



Ich liebe diese Momente!!

Dass ein Gefühl, vor dem so große Angst da war, jetzt ganz anders ist. Dass sich das ganze Erleben anders anfühlt.


Natürlich verläuft nicht jede Session gleich und du darfst dir auch mal Zeit und mehrere Schritte geben, bis sich ein belastendes Gefühl verändert.

Dranbleiben ist hier die Devise! Und dir Unterstützung holen, wenn du dir nicht sicher bist.


Hier ein paar Möglichkeiten:





Wenn sich ein Gefühl während des Klopfens nicht und nicht löst, stell dir mal folgende Fragen:


  • Was möchte ich gerade nicht fühlen

  • Für welches Gefühl schäme ich mich?

  • Was darf auf keinen Fall sein?

  • Was erlaube ich mir nicht?

  • Ist es die Angst vor dem Gefühl, oder eher die Vorstellung, was dann passieren könnte, die mich zurückhält?



Vielleicht verstehst du jetzt, warum die MET-Klopftechnik so viel mehr ist als ein paarmal auf bestimmte Körperpunkte zu klopfen.


Es geht darum, dass du wieder Zugang zu deinem innersten Inneren bekommst. Dass du dich mit all deinen Gefühlen wahrnehmen kannst und lernst, auch dann bei dir zu bleiben, wenn es innerlich sehr ungemütlich wird.


Zulassen ist der erste Schritt. Das Lösen kommt danach.


Hättest du gerne Unterstützung?

Wenn du unsicher bist: Ruf mich an. Ich sage dir ehrlich, was aus meiner Sicht passt. Ein Kennenlerngespräch verkauft nichts. Es klärt nur, ob meine Arbeit zu dem passt, wo du gerade stehst.



Und zu guter Letzt verrate ich dir die Crème de la Crème meiner Geheimtipps... er wird dir logisch erscheinen und doch immer wieder an deiner Tür klopfen :-D


Mein Geheimtipp für dich


Charlotte Popp - Lifecoach und Expertin für MET Klopftechniken um Stress und Belastung zu lösen für Frauen

Wenn du beim Klopfen das Gefühl hast, dass sich einfach nichts verändert, dann öffne dich einmal für deinen unterdrückten Ärger.


Ich erlebe es in meinen Sessions tääääääglich und es war auch eines meiner größten Learnings:


Wenn ich eine Frau darauf anspreche, ob sie vielleicht eigentlich STINKWÜTEND?!?! ist, fühlt sie sich plötzlich gesehen.

Allein die Erlaubnis, diesen Ärger endlich wahrzunehmen, ist schon eine riesige Erleichterung.


Mit Trauer kennen wir uns ja meistens ganz gut aus. Mit Schmerz teilweise auch.

Aber Wut? Ärger? Aggression?


Gerade wir lieben Frauen haben oft früh gelernt, diese Gefühle möglichst gut zu verstecken, deshalb merken wir selbst kaum noch, wie viel davon eigentlich in uns steckt.


Also, wenn du das nächste Mal traurig bist und dich beim Klopfen irgendwie im Kreis drehst, frag dich einmal:


„Bin ich vielleicht in Wirklichkeit gerade ärgerlich und nicht nur traurig!?“

Und dann schau mal, was passiert :-)

PS: ... zu diesem Thema habe ich übrigens einen extra Artikel geschrieben!


 
 
 

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